Via Claudia Augusta: 19.06.-29.06.2025 - 437 km; 5 Radttage 
vom Inntal über die Alpen die Etsch entlang nach Verona
Das Profil unserer Strecke |
Die Via Claudia Augusta ist ein bis zu 752 km langer Fernradweg, der sich großteils an der gleichnamigen historischen Römerstraße, der Via Claudia Augusta, orientiert. Der Radweg führt vom bayerischen Donauwörth über die Alpen in der Padana-Variante nach Ostiglia am Po bzw. alternativ als Altinate-Variante nach Quarto d’Altino bei Venedig. Diese Variante biegt in Trento nach Osten ab. Wir wählten die Padana-Variante nach Verona. Den ersten Teil ab Donauwörth ließen wir aus. Die Route über den Fernpass verläuft teilweise auf der stark befahrenenen Bundesstraße. Mit unserem Start im Inntal hatten wir eine Strecke, welche mit Ausnahme des Aufstiegs von CH-Martina nach A-Nauders Richtung Reschenpass vollständig auf separaten, bestens beschilderten und perfekt asphaltierten Radwegen führt. Ab I-Reschen hat man auf der westlichen Variante des Reschensees noch einige kurze giftige Steigungen, ansonsten saust man stets neben der Etsch rasant bergab, ehe vor Verona nochmals giftige Anstiege überraschen. Anreise: Da man von Dtl. aus keine Radplätze in ausländischen Zügen buchen kann, wählten wir für die An- und Abreise den Flixbus. Nach Übernachtung in Innsbruck ging es mit der ÖBB nach Imst zum Start unserer Tour. Die Rückreise von Verona via Milano nach Freiburg erfolgte ebenfals im vorgebuchten Flixbus - leider ohne unsere geliebten Räder. Die wurden uns während des Abendessens in Verona vom "ladro di Verona" geklaut. Die Tour mit nur 5 Radtagen hat sich abgesehen von der Hitze (bis 38°) recht easy angefühlt. In Trento, der "italienischsten" Stadt, blieben wir zwei, in Verona zum Abschluss vier Tage. "Mit dem Fahrrad in die Oper" (La Traviata) war das Motto. Ein Badeausflug an den Gardasee rundete die Tour ab. Wir hatten keine einzige Panne. Ein Gewitter im Etappenziel Glurns trübte eine extrem heiß-trockene Woche. |
![]() |
| Übersicht | nächste >> |




