Die Radwege der Via Claudia Augusta

Mit dem bekannten und bewährten Radtourenführer ist man bestens ausgestattet. Allerdings braucht man ihn zur Streckenfindung nie. Der Radweg ist so gut beschildert, dass man im Vorbeifahren - auch bei hoher Geschwindigkeit - allein mithilfe der Streckenschildern "navigieren" kann; das gilt auch für die Ortsdurchfahrt in Landeck.

Wir wählten die Padana-Variante nach Verona. Den ersten Teil ab Donauwörth ließen wir aus. Die Route über den Fernpass verläuft teilweise auf der stark befahrenenen Bundesstraße.
Mit unserem Start im Inntal hatten wir eine Strecke, welche mit Ausnahme des Aufstiegs von CH-Martina nach A-Nauders Richtung Reschenpass vollständig auf separaten, bestens beschilderten und perfekt asphaltierten Radwegen führt. Ab I-Reschen hat man auf der westlichen Variante des Reschensees noch einige kurze giftige Steigungen, ansonsten saust man stets neben der Etsch rasant bergab, ehe vor Verona nochmals giftige Anstiege überraschen.

Nur auf der 3. Etappe von Glurns nach Meran hat man auf der Abfahrt östl. Laas mal einen 5 km langen Abschnitt mit Schotter. Auf all unseren Radreisen hatten wir noch nie eine Route wie diese, die so gut beschildert und mit "popoglattem" Asphalt ausgestattet ist.

Die grünen Via-Claudia-Augusta-Schilder in Österreich wechseln dann in Italien auf große braune Schilder ohne Hinweis auf den Namen des Fernradweges. (2. und 3. Etappe)

reschensee

Popoglatter Asphalt kurz vor dem Reschensee

Schon in großer Entfernung und auch bei hoher Geschwindigkeit während der Abfahrt sind diese Schilder leicht zu entziffern und erübrigen den Blick auf die Karte/die Navigattions-App. (3. Etappe)

Vorsicht bei starkem Gefälle auf der Abfahrt vom Reschensee, wenn E-Biker-Gruppen entgegen kommen.
Der schmale Radweg führt zwischen Felsen und Trockenmauern hindurch. (2. Etappe)

Noch mehr Komfort südl. von Bozen: Rastplätze mit Trinkwasser. Die Originalroute führt über Kaltern (mit zusätzlicher Steigung). Wir sind - an der Etsch bleibend - um das Schloss Sigmundskron (>> Museum Messner) herum gefahren. (4. Etappe)

Abfahrt im Vinschgau bei Forst (3. Etappe)

Bei Mezzocorona (4. Etappe)

Durch die Weinberge bei Picante und Belluno Veronese (5. Etappe)

Die letzten ca. 25 km bis Verona sind relativ langweilig am Etschkanal entlang.
In Bussolengo haben wir zum einzigen Mal den Weg kurz verloren. (5. Etappe)

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